Der Verein sollte unter dem Zeichen der Sonnenblume stehen – die Königin des Sommers
Die Sonnenblume steht für Licht, Lebensfreude und Wärme und für Optimismus, innere Stärke und persönliches Wachstum.
Als Königin des Sommers war sie von jeher, schon bei den Urvölkern, ein Zeichen für Ernte und Fruchtbarkeit. Später wurde sie dann auch zum Symbol für Freiheit, Liebe und Weltoffenheit.
In diesem Sinne soll unser Vereinsleben geprägt sein und der ideale Ort für alle, die Freude am Gärtnern haben und sich nach Erholung und Freizeitgestaltung in der Natur sehnen.

Jeder in unserem Verein soll ungestört sein ganz persönliches kleines Paradies gestalten können und zugleich Teil einer Gemeinschaft sein.

Wie alles begann
Die Geschichte der Kleingärten ist eng mit der Bodenreform vom 03.09.1945 verbunden. So entstanden auch diese Grundstücke in Holleben. Nicht nur die Land-Bevölkerung konnte einen Antrag auf Grund und Boden stellen, um ihn zur Eigennutzung zu erwerben.
Durch ein Losverfahren (mehr Anträge als Landfläche) wurde den Antragstellern mit der Urkunde auch ihr eigenes Stück Land übergeben.
Seit 1949 (Gründung der DDR) nahm die Bedeutung der Schrebergärten weiter zu und wurden nun von der Gemeinde Holleben verwaltet. Auf unseren Pachtflächen wurde nicht nur Obst und Gemüse angebaut, sondern sie waren auch Rückzugsorte für die Einwohner von Holleben und Umgebung, die in der Nachkriegszeit unter schwierigen Lebensbedingungen gelitten haben. Ab den 1960er Jahren gewannen diese Oasen eine immer größere Bedeutung für die Erholung im Verband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter (KSVM).
Die Gründung des Kleingartenvereins in Holleben im Jahr 1976 war ein weiterer bedeutender Schritt in der Vereinsgeschichte. Die ersten Gründungsmitglieder setzten sich nicht nur für die Belange der Mitglieder ein sondern auch für die Verbesserung der Infrastruktur in der Kleingartenanlage. So wurde 1978 Strom sowie Trink- und Brauch-Wasser-Leitungen in 5 Teilanlagen verlegt.
Urkunde dankend zur Verfügung gestellt von einem Mitglied der 1. Stunde – Frau Ohmert
Die jüngere Geschichte
1990 wurde der „KSVM“ aus der DDR abgelöst durch den „Kreisverband der Gartenfreunde Saalkreis e.V.“
Der große Verein in Holleben wurde in vier eigenständige Vereine aufgeteilt. In unserer Anlage wurde ein neuer „eingetragener Verein der Gemeinnützigkeit“ gegründet – unter dem Namen „KGV HOLLEBEN-HAUPTANLAGE e.V.„
Der erste Vorsitzende des neuen Vereins wurde als langjähriges Mitglied im Verein der Gartenfreund Wolfgang Lange, Parzelle 19.
Die Trennung der Anlagen war eine tiefgreifende Transformation, weil sie nicht nur bürokratisch sondern bezüglich der Strom- und Wasserversorgung auch praktisch sehr anspruchsvoll war. Heute pflegen wir immer noch ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis zu unseren, ebenso neu gegründeten, drei Nachbarvereinen.
An dieser Stelle möchten wir Herrn Lange und seiner Frau Ingrid für viele Jahre Vorstands- und Vereinsarbeit sowie die Beiträge zu unserer Geschichte unseren Dank aussprechen. Sie beenden nun dieses Jahr (2026) ihre Mitgliedschaft.


Die Anlage heute
Gemeinschaft & Gartenarbeit
Was unsere Anlage ausmacht, sind nicht nur die Gärten in ruhiger Lage und den privaten Parkplätzen sondern auch die unterschiedlichsten Menschen darin. Man hilft sich gegenseitig, tauscht Erfahrungen aus. Ob jung und alt, ob langjährige Mitglieder, die den „Neuen“ hilfreiche Tipps weiter geben oder die neuen Pächter, die frische Inspirationen mitbringen.
Dazu gehört, dass wir freundlich und respektvoll miteinander umgehen – auch dann, wenn man unterschiedlicher Meinung ist oder die Ansichten über einen „perfekten Garten“ auseinander gehen.
1976
Gegründet
76
Gärten
ca. 4,78 ha
Gesamtfläche
Sie möchten Teil unseres Vereins werden? Auf den folgenden Seiten finden Sie alles Wichtige zur Mitgliedschaft.
Impressionen aus der Anlage







